Wirkungsorientierte Praxisführung: Sinngebung als Erfolgsfaktor

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Zahnärztinnen und Zahnärzte mit eigener Praxis spielen naturgemäss eine Doppelrolle: Neben ihrer zahnmedizinischen Tätigkeit nehmen sie auch unternehmerische und administrative Aufgaben wahr. Die Frage ist, ob sie wirklich alles selber machen müssen. Oder ob es der Entwicklung der Praxis förderlicher ist, die Ressourcen konsequent auf Sinnstiftung zu fokussieren.

Das operative Geschäft am Laufen halten

Die Führung der eigenen Praxis konfrontiert selbstständige Zahnärztinnen und Zahnärzte mit einer Fülle von betriebswirtschaftlichen Fragen und administrativen Arbeiten. Der damit verbundene Aufwand wird oft unterschätzt. Im Tagesgeschäft gilt es die Organisation am Laufen zu halten, die Mitarbeiterführung wahrzunehmen, die Finanzen im Griff zu behalten und sich je nach Ausrichtung und Positionierung der Praxis um Marketing und Kommunikation zu kümmern.

Strategischen Ziele nicht aus den Augen verlieren

Auch auf strategischer Ebene fallen ständig wichtige Aufgaben an. Zu diesen zählen beispielsweise die kurz- und die langfristige Finanz- und Liquiditätsplanung oder die Investitionsplanung, die im Zusammenhang mit der Digitalisierung der technischen Infrastruktur besonders aktuell ist. Hohe Priorität muss der permanenten Weiterbildung beigemessen werden. Diese ist im Hinblick auf den stetigen Wandel im zahnmedizinischen Umfeld unabdingbar. Weitere Themen, die einer intensiven Auseinandersetzung bedürfen, sind beispielsweise die Entwicklung von Wachstumsszenarien, die sporadische Überprüfung der Positionierung der Praxis oder Vergleiche der finanziellen Performance der eigenen Praxis mit dem Branchendurchschnitt. Die Möglichkeit dazu bietet die Zahnärztekasse AG mit der Dienstleistung «Benchmarks». 

In erster Linie Zahnärztin oder Zahnarzt sein

Der eigentliche Sinn der zahnärztlichen Tätigkeit liegt darin, sich mit Hingabe der Zahngesundheit der Patientinnen und Patienten zu widmen. Es ist die Arbeit am Behandlungsstuhl, die Befriedigung verschafft und der Zahnärztin oder dem Zahnarzt das gute Gefühl gibt, gebraucht und geschätzt zu werden. Hier findet in erster Linie die Sinngebung statt, die den überdurchschnittlich hohen Einsatz, den jede selbständige Tätigkeit mit sich bringt, die Last der unternehmerischen Verantwortung und das unternehmerische Risiko rechtfertigen.

Wenn der Mensch Sinn gefunden hat, wenn und solange er einen Sinn in etwas zu erblicken vermag, ist er zu Höchstleistungen bereit.
— Victor Frankl, Neurologe und Psychiater
 

Durch Sinngebung Wertschöpfung erzeugen

Und die Stiftung von Sinn setzt eine möglichst uneingeschränkte Konzentration der Kräfte auf die Aufgaben und Tätigkeiten voraus, die Wirkung erzielen und den Patientinnen und Patienten einen Nutzen bringen:

  • Die Sicherstellung einer konstant hohen Behandlungsqualität, die sich permanent am Fortschritt in der Zahnmedizin orientiert.

  • Die permanente Pflege und Weiterentwicklung einer kundenzentrierten Servicekultur.

  • Das unermüdliche Streben nach Service-Excellence, das die Zahnarztpraxis als kundennahes Unternehmen positioniert.

Ein tadelloser, zuvorkommender Service sorgt dafür, dass Patientinnen und Patienten den Zahnarztbesuch positiv erleben und in Erinnerung behalten. Dazu gehören auch Zusatzleistungen wie beispielsweise die Beratung zur Finanzierung von zahnmedizinischen Behandlungen oder attraktive Zahlungsmodelle wie Teilzahlung. Serviceverwöhnte Patientinnen und Patienten bleiben ihrer Zahnarztpraxis treu und sind resistenter gegenüber den Billigangeboten von Discount-Praxen im In- und Ausland.

Mit Sinnstiftung die Mitarbeitenden motivieren

Das Praxispersonal prägt das Klima in der Zahnarztpraxis wesentlich mit. Die Art, wie die Mitarbeitenden kommunizieren und wie sie sich verhalten, wirkt sich direkt auf das Image des Unternehmens aus. Sinnorientierte Personalentwicklung zielt darauf ab, die Mitarbeitenden zur Übernahme von Eigenverantwortung anzuregen und ihnen ein Arbeitsumfeld anzubieten, in dem sie ihre Talente und Fähigkeiten entfalten können. Qualifiziertes Personal verdient es, für qualitativ anspruchsvolle Tätigkeiten eingesetzt zu werden. Auch die Mitarbeitenden müssen in dem, was sie tun, Sinn erkennen.

Fachfremde Tätigkeiten delegieren

In ihrer Rolle als Unternehmerin oder Unternehmer müssen sich Zahnärztinnen und Zahnärzte nicht zuletzt all den unvermeidlichen administrativen Aufgaben widmen, deren Erledigung wertvolle Arbeits- und Lebenszeit kostet. Willkommene Entlastung bringt die Auslagerung von fachfremden Bereichen wie der Debitorenbewirtschaftung und allem, was in engerem oder weiterem Sinn dazugehört.

Ganzheitliche Outsourcing-Lösungen, wie sie die Zahnärztekasse AG bereitstellt, führen zu einer Professionalisierung des Honorar-Managements, das die Liquidität und damit die Existenz der Zahnarztpraxis gewährleistet. Das Outsourcing dieses zeitraubenden Bereichs der Praxisadministration bildet eine wichtige Stütze für eine sinngebende Praxisführung. Sinn ergibt sich auch daraus, dass die Auslagerung an den branchenkundigen Spezialisten für Finanzdienstleistungen die Verfügbarkeit von flüssigen Mitteln sicherstellt und die Zahnarztpraxis vor Debitorenverlusten schützt.

Die Zusammenarbeit mit der Zahnärztekasse AG verschafft der Zahnärztin oder dem Zahnarzt mehr Freiraum für die Entwicklung der Praxis und unterstützt das Streben nach einer ausgewogenen Lebensführung. Darin müssen auch Erholung, Ausgleich durch kulturelle oder sportliche Aktivitäten sowie die Pflege familiärer und freundschaftlicher Beziehungen ihren Platz haben.

 
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