Online Terminbuchung suchmaschinenoptimiert einsetzen

 

Ein online Termin-Buchungstool entspricht einem aktuellen Kundenbedürfnis und entlastet gleichzeitig die Praxisassistenz. Patientinnen und Patienten können darüber bequem einen Termin buchen, ohne zum Telefon greifen zu müssen. Aber richtig gemacht hilft ein solches Tool, um wechselwillige Patientinnen und Patienten zu gewinnen.


Viele Zahnärztinnen und Zahnärzte haben ein online Termin-Buchungstool auf ihrer Website integriert. Ihre Patientinnen und Patienten sehen, wann es freie Termine gibt, und können den für sie passenden Termin mit wenigen Klicks buchen – zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das ist heute Standard. Darüber hinaus sind solche Tools eine zwingende Voraussetzung, um neue, digital affine Patientinnen und Patienten anzusprechen.

Wechselwillige Patienten im Internet

Viele wechselwillige Patientinnen und Patienten suchen im Internet eine Zahnarztpraxis. «Zahnarzt Bern», «Zahnarzt Zug» oder «Bleaching Zürich» haben mit rund 2’700, 1’000 respektive 300 Suchanfragen pro Monat eine hohes Suchvolumen bei Google. Zudem sind diese Suchbegriffe transaktional. Das bedeutet, dass die Userinnen und User diese Suchbegriffe nur aus einem einzigen Grund bei Google eingeben. Sie möchten einfach und bequem einen Termin online buchen können. Andernfalls sind sie schnell weg. Ein Klick genügt bekanntlich.

Foto: shutterstock.com/Zouls
 

«Seite 2» bei Google heisst unsichtbar

Damit die zahnärztliche Webseite einen Teil dieser Suchanfragen auf die eigene Seite lenken kann, muss sie auf der ersten Resultatseite der Suchmaschine und da möglichst weit oben angezeigt werden. Denn Hand aufs Herz, wann haben Sie das letzte Mal auf die zweite oder gar dritte Seite bei den Suchresultaten auf Google geklickt? Statistisch gesehen klicken immer weniger Userinnen und User auf eine Seite, je weiter unten sie in den Suchresultaten angezeigt wird. Resultate ab der zweiten Seite werden kaum noch angeklickt. Wenn eine Zahnarztpraxis also nicht auf der ersten Google-Seite erscheint, ist sie so gut wie unsichtbar.


Harter Wettbewerb

Auf einer Resultatseite zeigt Google maximal sieben Werbeanzeigen und zehn organische Resultate an. Bei den organischen Resultaten handelt es sich um Resultate, wofür nicht bezahlt wird. In der Stadt Zürich kämpfen somit die rund 250 Zahnarztpraxen um diese zehn organischen Plätze auf der ersten Seite. In anderen Städten zeigt sich ein ähnliches Bild. Zum Beispiel für die rund 240 respektive 80 Praxen in Bern oder Luzern.

Foto: shutterstock.com/Zouls
 

Suchbedürfnis befriedigen

Die Suchmaschine zeigt auf diesen wenigen Plätzen aber nur Webseiten von denjenigen Zahnarztpraxen an, welche das Suchbedürfnis der Userinnen und User am besten befriedigen. Warum? Google will das «perfekte» Umfeld für Werbung auf seiner Plattform bieten. Sonst schwinden die Werbedollars – die Haupteinnahmequelle von Google. Alphabet, der Mutterkonzern von Google, hat im Jahr 2020 einen Umsatz von 182,5 Milliarden US-Dollar erzielt. 82 Prozent davon waren Werbeerlöse. Google setzt daher alles daran, dass die Userinnen und User immer wieder zurückkehren. Und dies machen sie nur, wenn ihnen die Suchmaschine relevante Resultate zu ihrer Suchanfrage liefert.

Patientenakquise via Webauftritt

Viele Zahnärztinnen und Zahnärzte investieren viel in schöne Praxen sowie freundliches und kompetentes Personal. Das Gleiche sollte auch für die Praxis im Internet gelten. Sie ist oft die erste Anlaufstelle für neue Patientinnen sowie Patienten und vermittelt einen ersten Eindruck. Die hohen Suchvolumen und das transaktionale Suchbedürfnis zeigen, dass ein wechselwilliger Teil der Kundschaft im Internet nach Zahnarztpraxen sucht, um sich dort behandeln zu lassen. Davon profitiert eine Zahnarztpraxis aber nur, wenn die eigene Webseite auf das Suchbedürfnis der Suchenden optimiert ist und auf der ersten Seite der Suchresultate erscheint. Möchten auch Sie Ihr online Termin-Buchungstool wirkungsvoll einsetzen und mehr damit herausholen? Gerne unterstützen wir Sie dabei.

 
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