Steril allein reicht nicht: Viele Sterilisationsräume sind veraltet

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Ist Ihr Sterilisationsraum noch auf dem neuesten Stand? In vielen Zahnarztpraxen sind diese
Räume in die Jahre gekommen und entsprechen nicht mehr den aktuellen Vorschriften.  


Die Patientinnen und Patienten sehen ihn auf dem Weg zum Behandlungsstuhl zwar nur selten, und doch ist der Sterilisationsraum einer der zentralen Räume in einer Praxis. Vielerorts entsprechen diese Räume aber nicht mehr den gültigen Vorschriften. Häufig sind sie nicht mit einer Türe abschliessbar, was mittlerweile jedoch obligatorisch ist. Oft fehlt im Inneren des Sterilisationsraumes auch die physische Abtrennung zwischen den einzelnen Zonen. Auch die IT-Lösung für die saubere Dokumentation ist vielerorts noch nicht in den Raum integriert. 

Als Innenarchitekturbüro, das sich auf die Planung und Umsetzung hochwertiger medizinischer Einrichtungen spezialisiert hat, werden wir von KillerLei oft mit solchen Ausgangslagen konfrontiert – und konnten schon viele Male die Lösung liefern. Dabei achten wir darauf, dass die Arbeitsplätze ergonomisch und sicher gestaltet sind – die beste Voraussetzung für effizientes Arbeiten. 

 
Berührungslose Armatur mit integriertem Spendersystem für Seife und auch Desinfektionsmittel

Berührungslose Armatur mit integriertem Spendersystem für Seife und auch Desinfektionsmittel



Möglichst wenig Handkontakt

Sockelfreies Element mit Einwurföffnung in Arbeitsplatte für den Kehrichtwagen

Die Tür ist die erste Herausforderung, die es zu meistern gilt. Das Öffnen und Schliessen sollte mit möglichst wenig Handkontakt möglich sein. Deshalb ist es empfehlenswert, eine elektrische Schiebetüre einzubauen. Diese sollte mit dem Ellbogen oder per Handbewegungen geöffnet werden können. 

Auch innerhalb des Sterilisationsraumes ist auf kontaktfreie Bedienung zu achten, damit Kreuzkontaminationen verhindert werden können. Dies gilt vor allem auch für die unreine Zone. Hilfreich ist dabei ein Abfallelement mit Kniebedienung oder einer Einwurf-Öffnung. Bei dieser Variante empfehlen wir ein sockelfreies Element mit einem Kehrichtwagen und einem 60-Liter-Sack.

Kontaktfrei sollte auch die Bedienung des Waschbeckens sein: Empfehlenswert ist ein sensorgesteuertes Armatur-System, selbst für die Seife oder das Desinfektionsmittel. Denkbar ist es aber auch, die Armatur mit einer Verlängerung auszustatten, so dass die Bedienung mit dem Unterarm möglich wird.




Einfache Reinigung und Desinfektion

Wichtig ist, dass die Oberflächen möglichst glatt, wasserdicht, desinfektionsmittelbeständig und frei von Rissen und unzugänglichen Ecken sind. Zum Einsatz sollten deshalb Materialien wie Chromstahl oder Acrylstein (z. B. Corian) kommen. Etwas günstiger wird es mit einer kunstharzbeschichteten Platte. Die Waschbecken werden randlos und flächenbündig eingebaut, so dass eine einfache Reinigung und Desinfektion gewährleistet werden kann.

Nischenelemente als zusätzliche Ablagefläche

Relingstangen mit Einhängeelemente für eine effizientere Nutzung des Platzes ohne die Arbeitsfläche beanspruchen zu müssen

Die Arbeitsfläche des Sterilisationsraums sollte möglichst nicht zur Ablagefläche werden. Wir von KillerLei empfehlen im Oberbau deshalb offene Möbelteile, um Material zwischenzulagern. So zum Beispiel in der Annahmezone, wo einkommende Trays auch oberhalb der Arbeitsfläche abgestellt werden können. Dies setzen wir auch gerne in der Entladezone um, damit die Trays abkühlen können. Eine zusätzliche Ablageebene entsteht durch eine Relingstange mit Hängeelementen. 

Die sterilen Instrumente werden am besten in einem Schrank gelagert, der von zwei Seiten her geöffnet werden kann. Aus dem Inneren des Sterilisationsraums werden die Trays eingefüllt, auf der anderen Seite entnommen.

Wichtig ist im Sterilisationsraum auch eine gute Beleuchtung, die den Normen entspricht. Bei den Arbeitsplätzen für visuelle Kontrollen ist eine noch höhere Beleuchtungsstärke gefordert (1000 Lux). Um diese zu erreichen, empfehlen wir spezielle Unterbauleuchten. 




Wasserschäden verhindern

Wird ein Sterilisationsraum renoviert, sollte bei dieser Gelegenheit auch dafür gesorgt werden, dass ein Wasserschaden möglichst verhindert werden kann. Oder, falls es trotzdem einmal zu einem Leck kommt, dass dieser Schaden möglichst klein bleibt. Dies kann durch Wassersensoren erreicht werden, welche bei Feuchtigkeit automatisch die Elektroventile schliessen. Um den Schaden möglichst gering zu halten, verlegen wir von KillerLei jeweils auch noch einen Bodenbelag, der ein Stück weit an der Wand entlang nach oben gezogen wird. 

Detaillierte Informationen zum Thema Sterilisation finden Sie auch in der Broschüre «Gute Praxis zur Aufbereitung von Medizinprodukten». Sie ist auf der Website von swissmedic aufgeschaltet. 

Planen Sie eine neue Praxis oder einen Umbau? Die Architekten und Innenarchitekten der KillerLei AG unterstützen Sie gerne, vom Beleuchtungskonzept über die Neumöblierung bis zur ganzen Praxiseinrichtung, inklusive Umsetzungsplanung in der ganzen Schweiz.