Bereit für noch mehr zufriedene Patienten: Kompletter Neustart in nur vier Wochen

Schlichte Ästhetik im Wartezimmer: Die Stühle sind besonders praktisch für Patienten, denen das Aufstehen von Sofasesseln schwerfällt.

Schlichte Ästhetik im Wartezimmer: Die Stühle sind besonders praktisch für Patienten, denen das Aufstehen von Sofasesseln schwerfällt.

 
 

Eine Praxisvergrösserung ist grundsätzlich positiv – wenn nur der Betriebsunterbruch nicht wäre. Ein Beispiel aus Luzern zeigt, dass ein kompletter Um- und Ausbau auch in kurzer Zeit möglich ist.  

Grösser, heller, moderner: Die Zahnärzte Dr. med. dent. Jörg Häfliger und Dr. med. dent., Dr. med. Balthasar Zaugg betreiben seit sieben Jahren zusammen eine Praxis, in der sie sich unter anderem auf Oralchirurgie und rekonstruktive Zahnmedizin konzentrieren.

 Die Räume, die vom Vorgänger übernommen wurden, stiessen wegen des kontinuierlichen Patientenzuwachses jedoch irgendwann an ihre Leistungsgrenzen. Viele Einbauten hatten zudem das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Mit einem Umbau wollten sie deshalb einen wichtigen Schritt vorwärtsgehen. Die Praxis an bester Lage am Vierwaldstättersee sollte vergrössert und modernisiert werden. Um dies zu erreichen, sollten die Räume der darüberliegenden Wohnung zur Praxis hinzukommen und die bisherigen Flächen im Erdgeschoss teilweise neu gestaltet werden.

Das Problem: Mit vier Zahnärztinnen und Zahnärzten, sechs Dentalhygienikerinnen, acht Praxisassistentinnen und mehreren Lernenden ist diese Praxis ein veritables KMU. Eine Praxis dieser Grösse wegen Bauarbeiten für mehrere Monate zu schliessen, ist fast nicht machbar. Nicht nur wegen der grossen finanziellen Einbussen, sondern auch wegen der Patientinnen und Patienten, die auf konstante Betreuung Wert legen. «Wir brauchten einen Umbaupartner, der ein so grosses Projekt in möglichst kurzer Zeit bewältigen konnte», sagt Dr. Häfliger. Fündig wurden die beiden Zahnärzte schliesslich bei den für medizinische Einrichtungen und Ausbauten spezialisierten Innenarchitekten der KillerLei AG.  

Aus Wohnung wird Praxis

Noch bei laufendem Betrieb wurde in zwei Wochen das obere Stockwerk ausgebaut. Während im Erdgeschoss also noch Patienten behandelt wurden, entstanden im ersten Obergeschoss aus den Schlafzimmern zusätzliche Behandlungsräume. Eine Innentreppe führt neu in das obere Stockwerk.

Die komplette Betriebsschliessung dauerte dann gerade einmal vier Wochen. In dieser Zeit wurden im Erdgeschoss alle Räume komplett ausgeräumt. Einzelne Wände wurden herausgebrochen, um mehr Übersichtlichkeit und Transparenz zu schaffen. Der Empfang ist neu direkt am Eingang platziert, so dass die Patienten beim Eintreten gleich begrüsst werden können.

Ein besonders wichtiger Wunsch der Zahnärzte: ein ansprechender und grösserer Wartebereich, falls doch einmal jemand einige Minuten warten muss. Dieser Bereich ist mit den zusätzlichen Behandlungsräumen mitgewachsen. Bei Sicht auf Garten und See können die Patientinnen und Patienten nun in einer Zeitschrift blättern, entweder auf der Sofagruppe oder am Lesetisch, der auch das Arbeiten daran erlaubt.

Vom Umbau sollten auch die Mitarbeitenden profitieren. Die Zahnärztinnen und Zahnärzte räumten ihr Büro im Erdgeschoss und zogen in den zweiten Stock. Aus ihrem bisherigen, etwas düsteren Büro wurde ein ansprechender Pausenraum. Im neuen Büro der Zahnärztinnen und Zahnärzte gibt es bis auf Weiteres noch freie Flächen. Dort könnten – bei allfälligen Kapazitätssteigerungen der Praxis–- zusätzliche Arbeitsplätze eingerichtet werden.

Der Sterilisationsbereich wurde deutlich vergrössert. Neu entspricht er auch wieder den neusten Anforderungen von Swissmedic. Im ersten Obergeschoss konnte der Hauswirtschaftsraum mit Waschmaschine, Trockner und Dusche ohne Anpassungen von der Wohnung übernommen werden. Zusätzlich wurde ein Trocknungsraum eingebaut.

Instrumente in Rollboys

Die Gestaltung der neuen Praxis ist geradlinig und reduziert. Weiss und mattes Glas in Türkis dominieren. Kontrastfarbe ist ein dunkles Blau für ausgewählte Bauteile. Diese Farbauswahl entspricht dem bereits bestehenden Konzept für den Praxisauftritt.  

Die meisten Stauräume sind nicht fix montiert, sondern in optisch passenden Rollboys untergebracht. So kann die Ausrüstung flexibel in den Räumen eingesetzt werden. Der Vorteil: So hat der Zahnarzt oder die Dentalhygienikerin jederzeit eine flexible Sitzposition.

Die Entscheidung, die Praxis einem Totalumbau zu unterziehen, hat sich gelohnt, sowohl für die Auftraggeber als auch für die Patientinnen und Patienten. «Die Zusammenarbeit mit KillerLei hat hervorragend geklappt. Mit dem Resultat sind wir sehr zufrieden.»

Planen Sie eine neue Praxis oder einen Umbau? Die Architekten und Innenarchitekten der KillerLei AG unterstützen Sie gerne, vom Beleuchtungskonzept über die Neumöblierung bis zur ganzen Praxiseinrichtung, in der ganzen Schweiz.